Die aktuellen Veranstaltungen des IKGS werden an dieser Stelle laufend ergänzt

März 2018

Rumänien neu erzählen (I)

Lesung und Gespräch

Rumänien entdecken

Mo. 05.03.2018, 20:00 Uhr

Mit Mara-Daria Cojocaru und Jan Koneffke
Moderation: Michaela Nowotnick
Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus 
Eintritt: 5,- € / ermäßigt: 3,- €
Einlass: ab 19:00 Uhr
Keine Reservierung. Karten ausschließlich ab Zeitpunkt des Einlasses.
Webseite der Veranstaltung: Rumänien entdecken (externer Link)

Mara-Daria Cojocaru und Jan Koneffke laden zu einer literarischen Entdeckungsreise ein. In ihren Texten nähern sie sich abseits jeglicher Osteuroparomantik und Klischees einem Raum an, mit dem sie aus unterschiedlichen Gründen verbunden sind. Sie schildern Begegnungen zwischen Schwarzem Meer und pannonischer Tiefebene, zwischen Donautal und Karpatenrücken, die ein anderes Rumänien aufscheinen lassen.

Rumänien neu erzählen (II)

Lesung und Gespräch

Wiedersehen mit Rumänien

Di. 06.03.2018, 20:00 Uhr
Mit Dana Grigorcea, Frieder Schuller und William Totok
Moderation: Florian Kührer-Wielach (IKGS)
Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus 
Eintritt: 5,- € / ermäßigt: 3,- €
Einlass: ab 19:00 Uhr
Keine Reservierung. Karten ausschließlich ab Zeitpunkt des Einlasses.
Webseite der Veranstaltung: Wiedersehen mit Rumänien (externer Link)

 

Vor 100 Jahren, in der Folge des Ersten Weltkriegs, entstand das moderne Rumänien.  Die aus Rumänien stammenden Autoren Dana Grigorcea, Frieder Schuller und William Totok blicken mit ihren Texten auf ein wechselvolles, von Hoffnung und Modernisierung, aber auch von Enttäuschungen und politischer Repression geprägtes Jahrhundert zurück. Wie europäisch ist Rumänien – und wie rumänisch Europa?

Workshop

Aktuelle Forschungen zu Rumänien

Bukowina Institut Augsburg, 13.–14. März 2018

Das IKGS auf der Leipziger Buchmesse – Gastland: Rumänien 15.–18. März 2018

Hier geht’s zur Webseite der Leipziger Buchmesse (externer Link). Hier geht’s zur Webseite von „Leipzig liest“ (externer Link). Das Programm umfasst unter anderem folgende Veranstaltungen:

Lesung und Buchpräsentation

„Wohnblockblues mit Hirtenflöte“ – Rumänien neu erzählen

Forum OstSüdOst, Halle 4, Stand D401 15. März 2018, 14:00 Uhr

Rumänien. Das sind Walachei und Schwarzes Meer, Transsilvanien und Karpaten. Uralte Städte, verwunschene Landschaften, bewegte Vergangenheit und radikale Moderne. Ein Land der Gegensätze. Die Autoren der im Verlag Klaus Wagenbach erschienenen Anthologie „Wohnblockblues mit Hirtenflöte – Rumänien neu erzählen“ nähern sich abseits von Osteuroparomantik und Klischees einem Raum an, mit dem sie aus unterschiedlichen Gründen verbunden sind. Sie schildern Begegnungen zwischen Schwarzem Meer und pannonischer Tiefebene, zwischen Donautal und Karpatenrücken, die ein anderes Rumänien aufscheinen lassen.

Noémi Kiss, William Totok, Elmar Schenkel, Alexandru Bulucz und Iris Wolff blicken in ihren Texten auf ein wechselvolles, von Hoffnung und Modernisierung, aber auch von Enttäuschungen und politischer Repression geprägtes Jahrhundert zurück. Wie europäisch ist Rumänien – und wie rumänisch Europa?

Lesung mit Noémi Kiss, William Totok, Elmar Schenkel, Alexandru Bulucz, Iris Wolff Moderation: Michaela Nowotnick, Florian Kührer-Wielach.

Veranstalter: IKGS, Institut für deutsche Literatur an der Humboldt-Universität zu Berlin, Verlag Klaus Wagenbach

 

Podiumsdiskussion

Der andere Blick: Rumänien in der deutschen Gegenwartsliteratur

Rumänischer Stand, Halle 4, E501 16. März 2018, 12:00 – 13:30 Uhr

Mit Iris Wolff, Jan Koneffke, Carmen-Francesca Banciu und Jochen Schmidt Moderation: Markus Bauer Veranstalter: Kulturministerium Rumänien, Deutsches Kulturforum östliches Europa

Buchpräsentation Wohnblockblues mit Hirtenflöte, Rumänien neu erzählen Deutschsprachige Autoren schreiben über ihr Rumänien, Verlag Klaus Wagenbach Teilnehmer: Michaela Nowotnick und Florian Kührer-Wielach (Hrsg.)

 

Lesung und Diskussion im Rahmen von „Leipzig liest“

Am Rande: Rumänien. Literarische Begegnung mit der Bukowina

Modeatelier Silke Wagler Couture, Thomaskirchhof 20, Leipzig 16. März 2018, 19:00 Uhr

Die Bukowina mit ihrer Hauptstadt Czernowitz, einst östlichster Punkt der Habsburgermonarchie, gehörte zwischen den beiden Weltkriegen zu Rumänien. Hier entstand eine einzigartige deutsch-jüdische Literatur, zu deren bekanntesten Vertretern Rose Ausländer, Paul Celan und Selma Meerbaum-Eisinger gehören. Der Zweite Weltkrieg und der Holocaust führten zur unwiederbringlichen Vernichtung dieser höchst produktiven Literatur am Rande des deutschsprachigen Raumes. Es gehört zu den Zynismen des „Jahrhunderts der Extreme“, dass erst der Untergang zu ihrem Weltruhm führte. Heute lebt der Mythos der Region vor allem in der Exilliteratur und ihren Einflüssen auf spätere Generationen fort, seine Spuren führen zuerst nach Rumänien. Drei Autoren unterschiedlicher Generation und Prägung erkunden für einen Abend die Bukowina. Sie begeben sich auf die Spuren der wechselvollen Geschichte und treten in einen literarischen Dialog. Im anschließenden Gespräch werden Wechsel- und Rückwirkungen der Bukowiner Lyrik auf die Literaturen Europas, Israels und in Übersee diskutiert.

Teilnehmende: Alexandru Bulucz, Frieder Schuller, Lothar Quinkenstein Moderation: Florian Kührer-Wielach, Michaela Nowotnick

Veranstalter: Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas, Institut für deutsche Literatur an der Humboldt-Universität zu Berlin, Wagenbach Verlag Berlin

Podiumsdiskussion

Hundert Jahre modernes Rumänien

Rumänischer Stand, Halle 4, E501 17. März 2018, 13:00 Uhr

Historiker Gheorghe Iacob im Gespräch mit Florian Kührer-Wielach (IKGS)

Dolmetscher: Alex Sterescu

Veranstalter: Kulturministerium Rumänien

Buchvorstellung

Streiflichter. Fénycsóvák

Das neue ‚Blaue Buch‘ wird vorgestellt von Orsolya Kalász, Ákos Győrffy, Gábor Schein und Tibor Zalán Moderation: Enikő Dácz

Lyrik Kabinett Dienstag, 20. März 2018, 20 Uhr

Eintritt: € 8 / € 6; Mitglieder: freier Eintritt

Mit großem Gespür für poetische Qualität hat Julia Schiff, geb. 1940 im Banat, über Jahrzehnte ungarische Dichtung leidenschaftlich, hingebungsvoll und kompetent ins Deutsche übertragen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen in Ungarn veröffentlich das Lyrik Kabinett jetzt eine Blütenlese dieser unermüdlichen Kulturvermittlung: die Anthologie Streiflichter, die deutsche Leser für die ungarische Lyrikszene sensibilisieren und den ungarischen Dichterinnen und Dichtern zeigen möchte, dass sie hier wahrgenommen werden.

Mai 2018

Autorenlesung

Carmen-Francesca Banciu

mit Vorstellung der Anthologie „Wohnblockblues mit Hirtenflöte“

Institut für Romanistik, Ludwig-Maximilians-Universität München, 15. Mai 2018

Moderation: Dr. Michaela Nowotnick

Weitere Information zu Carmen-Francesca Banciu finden Sie hier, mehr über das Buch können Sie hier erfahren (externe Links)

Juni 2018

Lesung und Buchvorstellung

Philipp Ther: Die Außenseiter – Flucht, Flüchtlinge und Integration im modernen Europa

Ludwig-Maximilians-Universität München, Kleine Aula, 7. Juni 2018, 18:00 Uhr

Eine Veranstaltung des IKGS, des Hauses des Deutschen Ostens und des Instituts für Deutsch als Fremdsprache

Weitere Informationen zum Buch (externer Link)

Juli 2018

Panel

Romania: Border-Making and Its Consequences: Perspectives from Romania / Moving Mountains: The Carpathians after 1918

im Rahmen der II. Convention der Association for Borderland Studies (ABS), Wien und Budapest, 10.–14. Juli 2018

Weitere Informationen auf der Webseite der ABS (externer Link)

August 2018

Siebenbürgische Akademiewoche 2018

Michelsberg/Cisnădie, Rumänien, August 2018

(weitere Informationen folgen)

Allgemeine Informationen zur Akademiewoche

September 2018

Konferenz

1918–1938–2018: Dawn of an authoritarian century?

Schloss Eckartsau (Niederösterreich), 4.–7. September 2018

Eine Veranstaltung der Bundeszentrale für politische Bildung und dem Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien in Zusammenarbeit mit dem IKGS, dem Institut für die Wissenschaft vom Menschen, dem Leo Baeck Institute, der österreichischen Botschaft Pressburg/Bratislava, der Österreichischen Bundesforste AG und dem Österreichischen Kulturforum Pressburg/Bratislava. Weitere Informationen finden Sie unter folgenden Links: CfP (Deutsch); CfP (Englisch)

Oktober 2018

Interdisziplinäre Konferenz

Mehrsprachigkeit in der Donaumonarchie (1848–1918). Wissen – Herrschaft – Soziale Praxis

Ludwig-Maximilians-Universität München, 9.–11. Oktober 2018

Eine Veranstaltung des IKGS, des Instituts für Deutsch als Fremdsprache, des Internationalen Forschungszentrums Chamisso und der Internationalen Forschungsstelle für Mehrsprachigkeit Weitere Informationen auf der Webseite der Konferenz (externer Link)